STATIONEN
HEINZ CRUCIUS

Heinz Crucius

Ein Leben für die Musik.

HeinzCrucius_mitFrau

An dieser Stelle ein Dank und Erinnerung an seine wunderbare Ehefrau Waltraut,
ohne die eine solche Karriere nicht möglich gewesen wäre.

 


 
Geboren am 21.März 1914 in Berlin, die Eltern führten einen Gärtnereibetrieb. Klavier- und Geigenunterricht neben der Schule. Alleinunterhalter schon während der Schulzeit in diversen Restaurants und Cafes. Mit 18 Jahren bereits erstes eigenes Tanzorchester : „Die Berliner Jazz-Symphoniker“. Lehrvertrag beim seinerzeit bekanntesten Musikverlag Bote & Bock in Berlin.

1941 Kriegstrauung mit Ehefrau Waltraut

 

Grundstudium am Sternschen Konservatorium (Leitung Prof. Kittel)

Lehrer:

Komponist  Heinz CruciusProfessor Heinz Tiessen (Komposition)
unbekannter Fotograf
Heinz CruciusProfessor Hermann Grabner (Komposition)
Bildquelle wissen.de
Hofrat Rudolf Gross (Dirigieren/Oper)

Walter Thiele
(Klavier)

 

Dirigentenschüler bei Sergiu Celibidache an der internationalen Musikschule in Berlin

Lehrer:

Sergiu-CelibidacheSergiu Celibidache
(Dirigieren)
Bildquelle Klassik Akzente
Heinz CruciusGerhard Puchelt
(Klavier)
Bildquelle Wikipedia

 

Die Nachkriegsjahre

Klavierunterricht sowie Pianist und Konzertbegleiter in Berlin. Korrepetitor am Ostberliner Metropoltheater. Kapellmeister und Chordirektor am Stadttheater Köthen/Anhalt. U. a. eigene Bühnenmusik zu Schillers Don Carlos und Komposition der „Märchenprinzessin“. Erster Kapellmeister und musikalischer Oberleiter für Oper, Operette und Sinfoniekonzerte am Stadttheater Frankfurt an der Oder

 

Nochmals zurück in Berlin

Gründung des „Berliner (Sinfonie-) Orchesters“.
Diverse Konzerte und Opernaufführungen u.a. in der Freilichtbühne Rehberge und im Titaniapalast- auch im Auftrag des seinerzeit sehr berühmten „Genschow-Stobrawa-Theaters“.

 

1952 – Konzert mit der Rheinischen Philharmonie Koblenz in Bad Ems

Auf dem Programm standen die Tondichtung Les Preludes von Franz Liszt, die Ouvertüre
Romeo und Julia von Peter Tschaikowsky und die Sinfonie aus der Neuen Welt von Antonin Dvorak.
 

1952 – Erster Kapellmeister am Stadttheater Ingolstadt.

 

1953 bis 1960 – Leiter des Kurorchesters in Bad Wiessee.

Hier u.a. anspruchsvolle sinfonische Konzertdarbietungen unter Verstärkung des Orchesters mit Musikern der Münchner Philharmoniker, des RSO München und des Staatsorchesters München.

Dabei Zusammenarbeit mit hochrangigen Solisten wie z.B. Prof. Siegfried Borries (erster Konzertmeister der Berliner Philharmoniker), Prof. Sonnleitner (erster Konzertmeister der Münchner Philharmoniker), Prof. Erich Keller (erster Konzertmeister der Münchner Radio- Sinfonieorchesters), Prof. Wilhelm Stross, Ottomar Borwitzky (Solocellist der Berliner Philharmoniker) und David Arben vom Philadelphia Symphony- Orchestra.

Bedeutende Konzerte u.a. mit den bekannten Komponisten der Unterhaltungsmusik.
 

1960 bis 1974 – Leiter des Kurorchesters Bad Ems

u.a. spektakuläre Sonderkonzerte mit Werken der großen Komponisten aus Oper, Operette,
Sinfonik, Volksmusik und Musical.

 

Der „Rentner“

1970 bis zu seinem Tode Tätigkeit als Komponist mit unermüdlichem Einsatz für die
Kur- und Unterhaltungsmusik.

 

1970 bis 2002

Leben im eigenen Haus am Schliersee.

 

2002

Letzter Wohnsitz in Bad Wiessee an der Tegernseer Promenade.

 

Verstorben am 7. Dezember 2007.

Letzte Ruhestätte am Bergfriedhof in Bad Wiessee.